Heizleistungsdaten

Zur Eis- und Schneefreihaltung eines Spielfelds mit Natur- oder Kunstrasen ist in Abhängigkeit des Bauortes und der dazugehörigen Klimazone eine spezifische Wärmeleistung von 150 W/m2 - 200 W/m2 notwendig. Daraus resultiert, in Abhängigkeit der Spielfeldgröße, eine für den Betrieb der gesamten Anlage erforderliche Wärmeleistung von 1.200 kW - 1.600 kW, die durch einen Wärmeerzeuger bereitgestellt werden muß. Als Wärmeerzeuger werden in der Regel Heizkesselanlagen oder Übergabestationen, die an das örtliche Fernwärmenetz angeschlossen werden, verwendet.
Es handelt sich bei einer derartigen Heizungsanlage um ein geschlossenes Heizungssystem, bei dem die Heizkesselseite (primärer Heizkreis) von der Rasenheizungsseite (sekundärer Heizkreis) getrennt wird. Diese sogenannte Systemtrennung erfolgt durch den Einbau eines Wärmetauschers. Dieser ist erforderlich, da das im Rasenheizungskreislauf befindliche Heizmedium aus Gründen der Frostsicherheit bei Stillstandszeiten mit einem Wasser-Frostschutzmittelgemisch betrieben wird.
Rasenheizungsanlagen werden in Anlehnung an die DIN 4725 (EN 1264) und den darin beschriebenen Anforderungen ausgeführt. Die daraus resultierende Forderung zur Ergreifung von geeigneten Maßnahmen, die der Verhinderung von Korrosionsschäden dienen müssen, wird von unserem Rasenheizungssystem in allen Belangen erfüllt. In diesem Zusammenhang verweisen wir zusätzlich auf den Informationsdienst des BVF (Bundesverband Flächenheizung), der ebenfalls die Voraussetzungen und Maßnahmen beschreibt. |