Schweißvorgang

1. Die Muffe so positionieren, dass der Luftspalt gleichmäßig auf den Umfang verteilt ist.
2. Schweißgerät auf den Muffendurchmesser einstellen.
3. Die Angaben auf der Anzeige des Schweißgerätes mit den Daten des Aufklebers vergleichen.
4. Den Schweißvorgang starten und überwachen.
Die Verbindungsstelle darf während des gesamten Schweißvorganges bis zur vollständigen Abkühlung nicht mehr bewegt oder mit äußeren Kräften belastet werden! 


Rohrreparaturen mit der fusiotherm®-Elektroschweißmuffe
An defektem Rohr minimal 3-4 Muffenlängen (Leckstelle mittig) rechtwinklig ausschneiden. Neues Rohrstück in die Ausschnittstelle einpassen.
Die Rohrenden des alten Rohres wie bei einer Neumontage vorbereiten. Neues Rohrstück mit Rohrschälgerät beidseitig auf etwas mehr als eine ganze Muffenlänge schälen.
Zwei Muffen aus der Verpackung nehmen. Die Muffen ganz über die beiden Enden des neuen Rohrstückes schieben. Danach Rohrstücke in das alte Rohr einpassen und Muffen bis zur Markierung der beiden Rohrenden des alten Rohres verschieben.
In diesem Fall besonders sorgfältig darauf achten, dass die Rohre genau ausgerichtet und völlig spannungsfrei sind, bevor die Schweißung durchgeführt wird.
2.6 Abkühlzeit und Druckprobe
Erst nach vollständigem Ablauf der Abkühlzeit darf die geschweißte Rohrverbindung belastet oder bewegt werden, bzw. die Fixierung gelöst werden!
Die minimal erforderliche Abkühlzeit ist auf der fusiotherm®-Elektroschweißmuffe markiert. Bei Umgebungstemperaturen über 25° C bzw. starker Sonneneinstrahlung muss die Abkühlzeit angemessen verlängert werden!
Die Druckprobe darf erst nach genügender Abkühlung, d.h. eine Stunde nach dem Ende der letzten Abkühlzeit aller betroffenen Schweißverbindungen vorgenommen werden!
Bei extrem warmen Umgebungsbedingungen soll eine verlängerte Abkühlzeit von 1,5 bis 2 Stunden abgewartet werden. 
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