Werkzeugmacher/-in

Werkzeugmacher/innen entwerfen, entwickeln und fertigen Werkzeuge, Formen und Vorrichtungen aus Metall. Sie beschaffen Informationen, die zur Anfertigung notwendig sind, planen Arbeitsschritte und wählen die Materialien aus. Sie drehen und fräsen einzelne Teile, meist an CNC-Maschinen, programmieren diese Maschinen, bedienen sie und überwachen die Fertigung. Sie montieren die Einzelteile und prüfen die kompletten Werkzeuge auf ihre Funktionstüchtigkeit. Wartung, Pflege und Instandsetzung sämtlicher Maschinen und Werkzeuge gehören ebenso zu den Aufgaben.
Im Schwerpunkt Formenbau liegt die Betonung auf der Herstellung von Formen für verschiedene Gussverfahren.
Nach der neuen Handwerksordnung können sich Werkzeugmacher/innen nach erfolgreich abgelegter Meisterprüfung oder sechsjähriger Gesellentätigkeit (davon vier Jahre in leitender Stellung) im zulassungspflichtigen Feinwerkmechaniker-Handwerk selbstständig machen.
Werkzeugmacher/innen arbeiten in Werkstätten und Werkhallen von Betrieben, in denen Werkzeuge, Vorrichtungen und Formen für die Produktion benötigt werden, vor allem in der Metallindustrie, einschließlich Automobilindustrie, und im Formenbau.
Ausbildungsinhalte:
- Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Datenblättern
- Kenntnisse der Werkstoffe und Hilfsstoffe
- Werkzeugbau:
manuelles Spanen (Feilen, Meißeln, Sägen, etc.)
maschinelles Spanen (Drehen, Fräsen, Schleifen, etc.)
- Pneumatik
- Hydraulik
- NC / CNC-Technik (Programmerstellung für geometrische Formen)
- Nacharbeiten und Verarbeiten von Formen
- Erstellen von Formen, Modellen und Handwerkzeugen und
verschiedenen Fertigungsverfahren
- Lehrgänge LEWA
Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre
Schule: Attendorn
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