Wareneingangskontrolle
Alle eingehenden Waren werden der Eingangskontrolle unterzogen, die die Eignung der Roh- und Hilfsstoffe für die Weiterverarbeitung feststellt.
Waren, die nicht geprüft, bzw. nicht freigegeben worden sind, dürfen weder eingelagert noch zur Weiterverarbeitung oder Montage verwendet werden.
Zwischenprüfung
Vor Beginn und während der Fertigung und Montage werden die lt. Prüfplan vorgegebenen Prüfungen durchgeführt. Bei Poduktionsbeginn werden die qualitätsrelevanten Einstelldaten der Maschinen sowie Rohr- oder Formteilprobestücke an die Qualitätssicherung übergeben.
Im Labor wird umgehend geprüft, ob die
• Oberflächenbeschaffenheit
• Maßhaltigkeit der Probeelemente
• Einstelldaten der Extrusions- und Spritzgießmaschinen
den aus früheren Versuchen ermittelten Spezifikationen für eine optimale Produktion entsprechen. Erst wenn optimale Qualtiät vorliegt, erfolgt die Freigabe der Produktion. Diese Prüfungen werden täglich zu Beginn jeder Serienproduktion durchgeführt, um einwandfreie Systemtechnik-Qualität zu gewährleisten.
Prozessüberwachung
Ein Beispiel für die umfangreichen Prozessüberwachungen ist u. a. die Ultraschall-Messung und Prozessdaten-Erfassung in der Extrusion. Diese Messeinrichtungen ermöglichen die Kontrolle und Einhaltung der Maßvorgaben bereits während des Herstellungsprozesses.
Werden vorgegebene Toleranzwerte über- oder unterschritten, meldet das Ultraschallgerät diese Abweichung automatisch an die Sortieranlage der Extrusionsstraße.
Somit kann nur einwandfreie Qualität verpackt und eingelagert werden. Darüber hinaus werden die ermittelten Daten und Prozessparameter im Detail analysiert, was zusätzlich den Qualitätssicherungsprozess unterstützt.
Endkontrollen
Nach Fertigstellung der Produkte werden alle laut Prüfplan vorgegebenen Endkontrollen durchgeführt. Nur wenn nachweislich alle geforderten Prüfungen vollständig dokumentiert vorliegen und die Ergebnisse optimaler Systemtechnik-Qualität entsprechen, werden die gefertigten Produkte dem Fertigwarenlager zugeführt.
Die Prüfungen werden sowohl zur Qualitätsüberwachung der laufenden Produktion als auch zur Bauartprüfung angewendet.
Dadurch werden konstruktive und fertigungstechnische Schwachstellen entdeckt und nachhaltig beseitigt.
Aus folgenden Prüfverfahren setzt sich die Endkontrolle letztendlich zusammen:
• Maßkontrolle
• Oberflächenbeschaffenheit
• Schmelzindexmessung
• Schlagbiegeversuch
• Veränderung nach Wärmebehandlung
• Homogenität des Werkstoffes
• Zeitstandinnendruck-Verhalten
Zusätzlich zu den vorgenannten Prüfungen werden im eigenen Sensorik-Labor regelmäßig Hygieneprüfungen gemäß KTW/DVGW-Richtlinien durchgeführt.
Fremdüberwachung
Die Fremdüberwachungen betreffen Prüfungen im festgelegten Umfang und in festgelegten Zeitabständen. Die jeweiligen Überwachungsinstitutionen bestimmen zugelassene Prüfstellen, die für die Durchführung dieser Prüfungen verantwortlich zeichnen.
Neben externen Tests der Erzeugnisse umfasst die Fremdüberwachung
a) die Prüfung der vorgeschriebenen Eigenüberwachung des Herstellers,
b) die Überprüfung der gerätetechnischen Voraussetzungen und
c) die hygienische und toxikologische Prüfung.
Die Resultate der Überwachungsbesuche und die Ergebnisse der extern durchgeführten Prüfungen an entnommenen Rohr- und Formteilen werden der Firma aquatherm in Prüfzeugnissen bescheinigt.
Die Fremdüberwachung des fusiotherm®-Rohrleitungssystems erfolgt in Deutschland sowohl durch das Süddeutsche Kunststoffzentrum Würzburg, SKZ als auch durch das Hygieneinstitut Gelsenkirchen. 
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